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Besonderheiten KV

Besonderheiten des Kombinierten Verkehrs

Beim Kombinierten Verkehr ist der Transportprozess durch den Wechsel der Verkehrsträger komplexer als der Ganzzug- bzw. Einzelwagenladungsverkehr. Die Besonderheiten dieser Prozesskette werden hier überblicksartig gezeigt:

Im KV werden zunächst die Container, Wechselbrücken oder Sattelauflieger vom Kunden beladen. Ein LKW transportiert die Waren im so genannten Vorlauf zu einem Umschlagterminal. Hier werden die Transportbehälter bzw. die von der Zugmaschine getrennten Sattelauflieger für das Umladen bereitgestellt.

Im nächsten Prozessschritt erfolgt der so genannte Hauptlauf auf der Schiene. Hierzu werden die Transportbehälter oder der gesamte LKW auf für den KV geeignete Wagen verladen. Die Halterungs- und Sicherungseinrichtungen an diesen Waggons sind speziell auf die standardisierten Transportbehälter zugeschnitten, so dass ein sicherer Transport zum nächsten Umschlagterminal gewährleistet wird.

Der Hauptlauf des Kombinierten Verkehrs erfolgt primär als Shuttleverkehr auf stark frequentierten Relationen.

Auf dem Ankunftsterminal werden die Transportbehälter schließlich von der Bahn wieder auf den LKW umgeladen. Dieser ist im so genannten Nachlauf für den Weitertransport zum Empfänger verantwortlich.